Wir möchten Sie gern darüber informieren, daß unser verschönte und renovierte Ausstellungsraum unserer Möbelmanufaktur ab 1. Dezember 2008. wieder für Sie geöffnet ist.
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Vokabular der Möbelgeschichte
Frigyes Schulek
Er ist in Budapest am 19. November 1841 geboren.
In den Jahren 1851 und 1852 hat er die deutsche Sprache in Lőcse gelernt. Hier verliebte er sich in die realen Fächer. Er fühlte sich durch die Zeichnungskunst angezogen. Von den Budapester Gebäuden, von den großzügigen, schönen Werken, die er in den Sommerferien gesehen hatte, war er verzaubert. In den Ferien arbeitete er als Maurerlehrling. Im Herbst 1861 hat er seine Studien in Wien fortgesetzt, wo er der Lehrling der berühmten Meister Van der Nüll und Friedrich Schmidt in der Fachrichtung Architektur der Akademie der Schönen Künste geworden ist. Zu dieser Zeit wendet sich Frigyes Schulek mit seiner vollen Aufmerksamkeit an die Architektur des Mittelalters. Als er die Konjunktur nach dem Ausgleich gesehen hatte, hat er das Büro von Friedrich Schmidt 1868 verlassen und ist nach Pest zurückgekommen. Ab März 1870 arbeitet er mit seinem Freund Imre Steindl zusammen, der damals schon als Professor an der Technischen Universität lehrte. Er hat den Bereitungsplan der Umgebung der Matthiaskirche gemacht, zusammen mit dem Treppensystem, welches auf die Hauptstrasse herabführt. Zwischen 1880-1883 entwarf er die reformatische Kirche in Szeged. In den Jahren 1895-96 macht er das Fundament der Skulptur von Heiligem Stephan und ab 1897 die Pläne der Fischerbastei.
Im Jahre 1910 hat man den Elisabeth- Aussichtsturm am Jánosberg übergeben, der nach seinen Plänen aufgebaut worden ist. Der Ungarische Ingenieur und Architektenverein hat den grossen Architekten, der seinen 70 Geburtstag feierte zum Ehrenmitglied gewählt. Frigyes Schulek ist am 5. September 1919 in Balatonlelle gestorben.